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=='''Generell angeratene Anforderungen an Printprodukte:'''==
 
=='''Generell angeratene Anforderungen an Printprodukte:'''==
  

Revision as of 12:44, 5 September 2019

miniatur|Beispieldarstellung: Die grünen Abstände sind OK, gelb markiert wo die Platzierung misslang.

Generell angeratene Anforderungen an Printprodukte:

  • Arbeite im CMYK Farbraum (Cyan Magenta Yellow Key – Key wird für den Schwarzanteil verwendet)
    • Farbvariationen (z.B. ungewollte Verläufe) erscheinen häufiger bei größeren unifarbenen Flächen. Farbvariationen sind unmöglich zu vermeiden, aber lassen sich minimieren, wenn man z.B. unifarbene Flächen minimiert
  • Die Auflösung von Bildern sollte 300 dpi (oder noch mehr) betragen.
  • Printdaten sollten als Pdf Format gespeichert sein.
    • Eventuell gingen auch die Png, Psd, Jpg und Tif Formate, aber diese sind häufig problembehaftet
  • Texte sollten durchgängig pur schwarz sein. (CMY jeweils mit 0%, K mit 100%)
    • Ausnahmen bilden natürlich Sicherheitshinweise oder gewollte Darstellung von Besonderheiten
  • Jeweils ca 3mm Schnittbeigabe und Sicherheitsabstand innerhalb und ausserhalb der Schnittmarke; das Design der Printmedien muss darauf abgestimmt werden
    • Unter Umständen können 2,5mm für Karten als Sicherheitsabstand ausreichen
  • Spielbretter, die etwas größer ausfallen, können Kanten, Furchen oder eine Nut aufweisen, an der gefaltet wird; das sollte man bei der Gestaltung mit beachten.

Begriffe und Hinweise:

miniatur|Darstellung der Begriffe

Schnittbeigabe: Auch Bleed genannt. Dies ist der Rand, der über das „Endprodukt“ hinausgeht. Das ist nötig um zu garantieren, dass keine weißen Ränder nach dem Schnitt zu sehen sind. (Ausser natürlich, es sind bewusst weiße Ränder eingeplant)

Angeratene Schnittbeigabe:

  • Box: 18 mm
  • Tuck Box: 3 mm
  • Spielbrett Front: 18 mm
  • Spielbrett Rückseite: braucht nicht zwingend Bleed, weil sie von der Frontseite her überklebt wird
  • Karten: 2,5 mm
  • Tokens: 3 mm

Schnittmarke: Auch Die Cut genannt. Dies ist die Linie an der das Produkt im Schluss geschnitten wird und damit ihre finale Form erhält, als Karte oder Token z.B. – Für die Bearbeitung darf die Schnittlinie natürlich zu sehen sein, für den Druck muss diese Linie aber unsichtbar sein. Die größe der Schnittlinie ergibt sich aus der gewünschten Größe des Endprodukts.

Sicherheitsrand: Auch Margin genannt. Achte darauf, dass sich jeweils ein paar mm Platz zu allen Rändern des Produkts befinden und halte alle Infos, Texte und Bilder innerhalb des Sicherheitsrandes. Angeratener Sicherheitsrand ist häufig 3mm, bei Karten reichen manchmal auch 2,5 mm.

Mehr Begriffe und Hilfen findet sich im Glossar.


Rechtliches & Allgemeines

Wir sind keine Rechtsberatung und erheben auch nicht den Anspruch als solche zu gelten. Wir dürfen auch gar keine Recht vertretenden Aktionen unternehmen. Wir weisen lediglich auf den Umstand hin, dass sich die folgenden Elemente auf allen Produkten der Spiele-Kategorie finden lassen und man bei Produkten und deren Gestaltung diese nicht ausser Acht lassen sollte, da sie einen gewissen Platz einnehmen.

UPC/EAN Code – Der Identifizierungscode, auch als Barcode bekannt. Diesen kann man von Barcode-Firmen kaufen/generieren.

Altershinweis – Ein Sicherheitshinweis „Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet.“. Muss auf jedem Spiel sein und darf nie kleiner als 10mm sein.

Sicherheitshinweis – „Enthält verschluckbare Kleinteile.“ Ist Pflicht, wenn bei dem erdachten Spiel wirklich Kleinteile enthalten sind. Z.B. ist dies nicht nötig, bei einem reinen Kartenspiel, dass XL-Formate benutzt.

Herkunftshinweis – „Made in Germany“ oder „Made in China“, ein solcher Hinweis deutet darauf hin, in welchem Land das erdachte Spiel hergestellt wurde.

CE Zertifikat – Ist Pflicht auf allen Spielen, die innerhalb der EU verkauft werden um zu zeigen, dass die EU-Richtlinien eingehalten (und zertifiziert) werden.

Import/Export – Wenn das erdachte Spiel über die Grenzen geht ist es wichtig, dass detaillierte Infos zu finden sind. Z.B. Firmenname, Telefon oder Name und Adresse

QR Codes – sind keine Pflicht, aber in vielen Fällen doch nützlich. Man kann z.B. eine Content Page oder ein Erklär-Video im QR verlinken und so den Spielenden mit nur einem Klick weitere Unterstützung zukommen lassen.